Sekundärproduktionsservice

Nach Abschluss der Stanzvorgänge hängt die Einsatzbereitschaft eines Bauteils in der Praxis maßgeblich von der Planung, Integration und Steuerung der Folgeprozesse ab. Bei Kun Feng wird die Weiterverarbeitung nicht als Ansammlung isolierter Arbeitsgänge betrachtet, sondern als integriertes Fertigungsunterstützungssystem, das auf funktionalen Anforderungen, Montagebedürfnissen und den Bedingungen der Serienproduktion basiert.

Durch eine strukturierte Prozessklassifizierung und koordinierte Ausführung werden Stanzteile in gebrauchsfertige Komponenten, Baugruppen oder Liefereinheiten umgewandelt, wobei Konsistenz und Stabilität unter langfristigen Produktionsbedingungen erhalten bleiben.

Gewindeschneiden, Bohren & Bearbeiten

Bei Stanzteilen, die lokalisierte Funktionsmerkmale oder eine erhöhte Maßgenauigkeit erfordern, können Gewindeschneiden, Bohren und verschiedene Bearbeitungsvorgänge je nach Teilekonstruktionsanforderungen integriert werden.

In der Praxis beschränken sich diese Bearbeitungsvorgänge nicht allein auf die CNC-Bearbeitung. Je nach Teilegeometrie, Bohrungsanordnung und Produktionsvolumen können CNC-Fräsmaschinen, Drehmaschinen, Mehrspindelbohrmaschinen, Gewindeschneidmaschinen oder spezielle Bearbeitungsanlagen eingesetzt werden, um Effizienz, Präzision und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen.

Unabhängig von der Wahl der Ausrüstung besteht das Hauptziel darin, eine Oberflächenkorrektur, eine Nutenbearbeitung, eine Verbesserung der Bohrungsgenauigkeit oder eine Verfeinerung funktionaler Merkmale zu erreichen und so die Dimensionsstabilität für nachfolgende Füge-, Montage- oder Oberflächenbehandlungsprozesse zu gewährleisten.

Strukturelle Fügeverfahren

Die Methoden zum Verbinden von Bauteilen variieren je nach Produktdesign und Anwendungsanforderungen. Gängige Verfahren sind Selbstverbindungsverfahren, bei denen das Grundmaterial selbst genutzt wird, wie z. B. Presspassung oder Nieten, sowie extern angewendete Fügeverfahren wie WIG-Schweißen (mit oder ohne Zusatzwerkstoff), Punktschweißen oder Hartlöten.

Für jedes Projekt werden die Fügeverfahren auf Basis der Materialeigenschaften, der Anforderungen an die strukturelle Festigkeit und der Produktionsbedingungen ausgewählt, um die mechanische Zuverlässigkeit und die kontrollierte Prozessleistung zu gewährleisten.

Funktionseinsätze & Befestigungsmontage

Zur Unterstützung der nachfolgenden Montage- und Funktionsanforderungen können Funktionseinsätze wie Muttern, Bolzen und Gewindebefestigungen durch Einpress- oder Nietverfahren installiert werden, wodurch Stanzteile direkt Befestigungs- und Positionierungsfunktionen integrieren können.

Diese Verfahren werden üblicherweise bei mechanischen Bauteilen, Handwerkzeugen und Fahrradteilen angewendet und finden auch breite Anwendung bei elektronischen Bauteilen, KI-Servergehäusen, Gerätegehäusen und verwandten Strukturbaugruppen, was zu einer verbesserten Montageeffizienz und einer reduzierten nachgelagerten Handhabung beiträgt.

Integration von Oberflächenbehandlung und Nachbearbeitung

Die Auswahl der Oberflächenbehandlung hängt nicht nur vom Erscheinungsbild ab, sondern auch von der Betriebsumgebung, den Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit, den Verschleißbedingungen und den Anforderungen der nachfolgenden Montage. Bei der Projektbewertung werden zunächst die tatsächlichen Betriebsbedingungen geprüft, gefolgt von der Auswahl von Oberflächenbehandlungen, die sowohl funktional geeignet als auch für eine stabile Serienproduktion geeignet sind.

Vor der primären Korrosionsschutzbehandlung oder Funktionsbehandlung werden notwendige Vorbehandlungsschritte – wie Entfettung und Oberflächenreinigung – durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Oberflächenbeschaffenheit den Anforderungen der nachfolgenden Prozesse entspricht.

Darüber hinaus können je nach Aussehen, Funktion oder Montageanforderungen Oberflächenbearbeitungen mittels mechanischer Verfahren – wie Entgraten, Bürsten, Schleifen, Polieren oder Sandstrahlen – als eigenständige Oberflächenbearbeitungsschritte integriert werden, um die Oberflächenqualität und -konsistenz zu verbessern.

Bei Stahlbauteilen werden üblicherweise Brünierung, Zinkphosphatierung oder andere Phosphatbeschichtungen angewendet, um einen grundlegenden Korrosionsschutz und die Kompatibilität mit nachfolgenden Beschichtungs- oder Schmierverfahren zu gewährleisten. Diese Verfahren finden breite Anwendung bei Handwerkzeugen und Fahrradkomponenten.

Die Auswahl der Beschichtungsoptionen richtet sich nach den Anwendungsanforderungen und umfasst Zink- und Nickelbeschichtungen (einschließlich stromlos abgeschiedenem Nickel), Pulverbeschichtungen oder Nasslackierungen. Aluminiumbauteile können anodisiert oder mit dreiwertigen Chromaten beschichtet werden, um die Korrosionsbeständigkeit, Oberflächenstabilität und Umweltverträglichkeit zu verbessern. Kupfer- und Kupferlegierungsbauteile werden mit Gold oder Silber beschichtet, um die Anforderungen an die elektrische Leitfähigkeit oder die funktionellen Kontakte zu erfüllen, die häufig in elektronischen und elektrischen Anwendungen eingesetzt werden.

Für Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Korrosionsbeständigkeit können Zinklamellenbeschichtungen wie Dacromet oder Geomet eingesetzt werden. In anspruchsvolleren Umgebungen kommen Feuerverzinkung oder kombinierte Verfahren wie KTL-Beschichtung mit anschließender Pulverbeschichtung infrage.

Wo verbesserte mechanische Eigenschaften, Verschleißfestigkeit oder Lebensdauer gefordert sind, können zusätzliche Bearbeitungsschritte integriert und grob in Wärmebehandlung und thermochemische Behandlung unterteilt werden. Die Wärmebehandlung erfolgt üblicherweise in Vakuumöfen oder Durchlauföfen, um die mechanischen Eigenschaften und die Produktionskonstanz zu verbessern. Thermochemische Behandlungen wie Aufkohlen oder Salzbad-Nitrocarburieren werden angewendet, um die Oberflächenhärte und Verschleißfestigkeit zu erhöhen. Die Auswahl des konkreten Verfahrens und der Prozessbedingungen erfolgt anhand der Materialeigenschaften und Anwendungsanforderungen.

Wo Identifizierung, Rückverfolgbarkeit oder Branding erforderlich sind, können auch Lasermarkierung, Siebdruck oder andere Markierungsverfahren integriert werden, um die nachgelagerte Montage und das Lieferkettenmanagement zu unterstützen.

Bei Projekten, die Oberflächenbehandlungen beinhalten, die oben nicht aufgeführt sind, oder bei denen kundenspezifische Standards gelten, können die Anforderungen während der Projektbewertung überprüft werden, um geeignete Verarbeitungslösungen und die Umsetzbarkeit zu ermitteln.

Lieferung von Montage und Unterbaugruppen

Je nach Projektanforderungen kann die Lieferung von Einzelteilen oder Baugruppen erfolgen, um den Montageaufwand in nachgelagerten Bereichen zu reduzieren, das Lieferkettenmanagement zu vereinfachen und die Liefereffizienz zu steigern. Durch die Integration von Stanz-, Nachbearbeitungs- und Weiterverarbeitungsprozessen gewährleisten die gelieferten Teile eine gleichbleibende Qualität und nachvollziehbare Produktionsdaten.

Integrierte Verarbeitung als Fertigungswert

Der Wert der Weiterverarbeitung liegt nicht nur in den einzelnen Arbeitsgängen, sondern auch in der Fähigkeit, diese unter Serienfertigungsbedingungen konsistent auszuführen und zu integrieren. Durch strukturierte Prozessplanung und diszipliniertes Fertigungsmanagement unterstützt Kun Feng seine Kunden dabei, Produktionsrisiken zu minimieren, die Prozessstabilität zu verbessern und Fertigungslösungen zu etablieren, die sich für den langfristigen Betrieb eignen.

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